Fritz-Reuter-Literaturmuseum

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Dat Niegste

Bernd Kleist:  Hört endlich auf, von gesundem Essen zu reden! Bitte, nur noch diesen Abend!“

Mit einem sehr bedenkenswerten, gleichwohl unterhaltsamen, Vortrag über das Essen - basisch oder sauer - ph-Werte und Gesundheit - war Bernd Kleist aus Gessin im Museum zu Gast. Die Zuhörer waren interessiert und dankten mit warmem, herzlichem Applaus.

 

 

Utkiek up dit Johr:

4. 3. 19.30

Liebesschwüre und Intrigen .... Aus Liebesbriefen berühmter Frauen.  Zum internationalen Frauentag am 8. März

16.3. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Beginn der Mittwochs-Lesungen

30.3. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

10.4. 15.00

Ausstellung der Ergebnisse des Kunstunterrichts (noch kein Titel) – Veranstaltung gemeinsam mit der Kooperativen Gesamtschule Stavenhagen

13.4. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

22. 4. 19.30

Professor Siegfried Neumann (Fritz-Reuter-Literaturpreis 2015): Dat geiht nirgends narrscher to as in de Welt. Wat sick de Lüüd‘ so vertellen deden. Vielfalt und Reiz der heimischen Volkserzählung.

27.4.  15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

11.5.  15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

21. 5. 19.30

„Museen in der Kulturlandschaft“ Auftaktveranstaltung zum Internationalen Museumstag. Diskussion mit Museumsfachleuten und Politikern (angefragt)

22.5.

Internationaler Museumstag

Großfürstin Katharina und ihr Katharinenstift. Eröffnung der Sonderausstellung. Veranstaltung gemeinsam mit dem Katharinenstift Stavenhagen

25. 5. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

8.6.  15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

17.6. 19.30

Am Vorabend der Reuterfestspiele in Stavenhagen: Plattdeutsche Bühne Neubrandenburg mit: Eenmal noch nah Hiddensee. (angefragt)

19.6.

Reuterfestspiele /Lesecafe

22.6. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

1.7. 19.30

Die Schlacht bei Langensalza von 150 Jahren. Die selbstlose Hilfe der beiden Reuters. Lesung

19.8. 17.00

Museumshoffete: Ausstellungseröffnung Textilkunst Susanne Döbler, Dahmen. Musik. Dann wieder: Ätendrinkenvertellenverpusten

31. 8. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

14.9. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

16.9. 19.30

„Gottlose Type“ – Unfrisierte Erinnerungen von Petra Pau (angefragt)

28.9. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

7.10.  19.30

Schwarze Grütze. Kabarett (angefragt)

9.10. 15.00

"Facetten zweier Leidenschaften". Malereien von Kristina Freitag aus Gielow -  Fotografien von Sylvia Preißler aus Radebeul. Ausstellungseröffnung: 

12.10. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

26.10. 15.00

Ditmal: Reuter hochdütsch. Die Mittwochs-Lesung

Oktober

Erinnerungen N.N. /Kabarett

7.11. 19.00

Festliche Verleihung des Fritz-Reuter-Literaturpreises

10.11.

Veranstaltung zum Tag der jungen Leser

4.12.

Wiehnachten is bi männig een ok Folklore. Wir bitten die Stavenhagener Bürger um ihre Plätzchenrezepte und ihre Weihnachtsdekoration

 

Änderungen, Zusätze und neue Ideen schließen wir nicht aus.Wir empfehlen einen Blick auf unsere Internetseiten oder einen Anruf im Museum.

 

Wat von de verlädenen Saken:

Plattdütsches Wurt von 2014 

 Wat rutekem:

1. dat schönste plattdütsche Wurt - kommodig

 2. de beste aktuelle plattdütsche Utdruck (ne nige Schöpfung sotauseggen) - Strommöhl

 3. de leiwste Redensort oder dat leiwste Sprichwurt:

Nümm di nicks vör, denn sleiht di nicks fähl.  

 

3. Kunstmeile in Stavenhagen am 28. August 2015

Die Eröffnung der 3. Kunstmeile  - Werke von regional und international bekannten Künstlern - verteilt auf Schaufenster und andere Orte in der gesamten Altstadt - begann im Fritz-Reuter-Literaturmuseum mit dem Malchiner Sänger und Musiker Wolfgang Meier und mit kurzen Einführungen der Initiatoren Wilfried Böhme und Schirmherr und Galerist Peter Balsam aus Remplin.

 

Bei uns zu sehen: einige Werke des Künstlers Matthias Brandner.

 

 

 

Eine musikalische Verführung –

Thomas Putensen und Kollegen im Konzert in Stavenhagen am 27. Juni 2015

Respekt vor dem würdigen Ort, der evangelischen Kirche, habe er sehr wohl, leitete Thomas Putensen sein Konzert ein, was aber nicht bedeute, dass er nicht doch „ordentlich reinhauen werde“.

Und das machten die drei Musiker denn auch excellent. Putensen am eigenen Klavier, Thomas Braun, Violine, Trompete, und Michael Bahlk, Bass, später noch dazu die wunderbare Kantorin Elisabeth Neumann und die Gesangsstudentin Donata Burckhardt.  

Putensen ließ erst einmal gucken, dass er ein richtiger Pianist ist, mit seiner eigenen Komposition, die Regen imitierte, mal platschten die Tropfen, mal rieselten sie, tropften, flossen, nieselten, drippelten zum Schluss noch ein bisschen und verrannen letztlich. Dann hatten die Musiker die Finger warmgespielt. Und es ging richtig los!

Heitere Zwischentexte drehten sich um Landespolitik, norddeutsche und mecklenburgisch-vorpommersche Mentalität, um Umweltthemen, um DDR und Opportunismus, um Fernweh, das er nicht hat, weil er an der Ostseeküste leben darf, um das Wohlfühlen im Ferienlager, und dann durften wir auch noch ein bisschen Familienangelegenheiten und -geschichte der Putensens kennen lernen.

Sehr poetische Liedtexte wie der programmatische „Wunderwalzer“, der vom Wunder der Liebe und der Geburt eines Kindes singt, wechselten sich ab mit etwas Melancholie: „…wir lassen uns treiben im Sonnenschein, frei wie die Vögel im Wind...“, dann kam etwas für die „werdenden Optimisten“ mit „Madagaskar“ , einem Lied von den nicht verwirklichten Träumen und vom Schwadronieren über große Pläne, oder auch ein richtig intelligenter Text über Mecklenburg von dem Neubrandenburger Liedermacher Harald Wandel.   

Gemeinsame Vergangenheit mit seinem Publikum nutzte der Vollblutmusiker, das Publikum zum Mitsingen zu animieren, und selbst Berichterstatterin muss gestehen, unwillkürlich der musikalischen Verführung erlegen zu sein. „Подмосковные вечера…“

Höhepunkt des Konzertes war das Zusammenspiel mit der Kantorin, die sich nur kurz vorbereiten konnte und mehrere musikalische Zwiegespräche mit den Gästen brillant meisterte, sei es mit Bach, mit einem bezaubernden Adventlied, das auf einmal zum König von Thule, dann  zum Röslein auf der Heide avancierte. Ebenfalls unerwartet eine junge Stimme, Donata Burckhardt, die mit klarer schöner Stimme auch die kecken Improvisationen Putensens durchaus parierte. Noch höher schlugen die Stimmungswellen, als beim „House of New Orleans“ Putensen auf die Empore rannte und an der Orgel weiterspielte.

Er ist ein Erzmusikant, seine Stimme folgt ihm sozusagen aufs Wort, er kann alle Arten von Musik, gib ihm einen Feldstein in die Hand, und er wird darauf wahrscheinlich ein Präludium von Bach spielen. Zu Hause ist da, wo man liebt, sang er zum Schluss. Vielleicht aber auch da, wo man geliebt wird? Dann, bewies der ganz unmecklenburgische frenetische Applaus, sind Thomas Putensen und seine ebenbürtigen Kollegen in Stavenhagen zu Hause. (Cornelia Nenz)  

 

 

7. Juni: 2015

Preik. Kunst im öffentlichen Raum.

Eröffnung der Sonderausstellung

Mit dieser Sonderausstellung ehren wir vor allem Walter Preik, einen der wichtigsten Künstler in Mecklenburg-Vorpommern, dessen Werke vielfach von niederdeutscher Literatur und mecklenburgischer und vorpommerscher Geschichte künden.

Voll Wärme sprachen die kompetenten Söhne über den Vater Walter Preik.

Neuerwerbung: Zu einer Neuerwerbung besonderer Art verhalf kürzlich ein Leseabend in der Nähe von Buchholz bei Hamburg. Eine Buchhändlerin brachte eine „Rarität“ mit, nämlich die Franzosentid-Übersetzung ins Japanische. Nun haben wir das Buch ja bereits in der Ausstellung, doch diese Ausgabe ist versehen mit einer Widmung von Professor Watanabe, dem japanischen Übersetzer, für Willi Finger-Hain, den streitbaren Reuter-Forscher und Demminer Lehrer, der in den 1950er Jahren nach Hamburg übersiedelte.

26. April:

"Meine kleine Welt"

Ergebnisse des Kunstunterrichts der Abiturstufe der Kooperativen Gesamtschule Stavenhagen. Eröffnung der Sonderausstellung

Erfrischend, tiefgründig, klug und engagiert: die Abiturienten der Kooperativen Gesamtschule Stavenhagen.

Zu Recht betonte der Schuldirektor Lutz Trautmann, wie wichtig die Schüler der Abiturstufe für die Stadt und das städtische Leben sind.

 

 

6. März:  Begeisternd: Holger Witzel, der mit seinen Kolumnen im "Stern" ein Feuerwerk der Eloquenz, aber auch der genauen Beobachtung und brillanten Beurteilung zündet. Unbedingt alles noch einmal nachlesen: "Schnauze, Wessi!", "Gib Wessis eine Chance" und "Heul doch, Wessi!".

Und nun ein paar Rückblenden von 2014:

7. November

Der Fritz-Reuter-Literaturpreis 2014 wird vergeben an Dr. Gerd Richardt und Wolfgang Siegmund für "John Brinckman. Die Bildbiografie".

 

 

20. Oktober

De Plappermöhl des NDR war in Stavenhagen zu Gast. Mit dabei Museumschefin Cornelia Nenz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. Oktober: Schäfers Stündchen gut besucht:

KABARETT mit Susanna Sandvoß und Alexander g. Schäfer. Voller Saal, gute Laune, alle sind beschwingt nach Hause gegangen.

Dabei zum 12. Mal der 750. Besucher. Diesmal traf es die Richtige: Frau Lüdemann, stellvertretende Schulleiterin und zuverlässige Partnerin bei vielen Aktionen des Museums. Klasse!!

 

2. Oktober: Zum 11. Mal wird der 750.Besucher dieses Jahres mit einem Buchgeschenk überrascht. Diesmal überfällt es einen Schüler der 9. Klasse der Kooperativen Gesamtschule, die heute mit ihrer Lehrerin Frau Kriemann einen Projekttag im Museum machten und dabei auf den Spuren von Onkel Bräsig wandelten.

 

 

28. September: Luise Reuter wird geehrt für ihre Verdienste um den Schriftsteller, oft verkannt, diskreditiert, verleumdet gar. In Vertretung schlüpft C. Nenz wieder einmal in die Rolle der Luise.

 

26. September: Buchpremiere "Wat einer hett, dat hett hei",

Reuter-Aphorismen, illustriert von Jutta Mirtschin, erschienen im Steffen-Verlag. Umlagert war die Illustratorin, die das hübsche Buch nun auch gern signierte.

 

 

 

4. September: Festakt zum Gründungsjubiläum der Stadt. Eine kurze Bilanz von Cornelia Nenz mit Fotos von Martin Holze.

Das Heeresmusikkorps unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Prchal spielte Kompositionen von Richard Strauß, Michael Haydn, Kuno Graf von Moltke, Carl Haefele und Gerhard Scholz-Rothe. Dazu - nach Particell!!!! - projizierte ich Bilder vom historischen und vom heutigen Stavenhagen an die Leinwand.

 

 

Andreas Auer und ich sprachen Texte, die verdeutlichten, dass ohne Stavenhagen der Lauf der Welt ganz anders gewesen wäre. Und das plattdeutsche "In föfftig Johren is allens vörbi", das Ulrike Stern aus dem Otto Reutter'schen Couplet gemacht hatte, amüsierte das Publikum sehr.

 

 

Eine Uraufführung war der "Gruß an min Vadderstadt Stemhagen" von Max Michels, einem Stavenhagener Juden, geboren 1874, der zwischen 1907 und 1926 Gedichte und Theaterstücke in plattdeutscher Sprache veröffentlichte. Seine Spur weiter zu verfolgen, die sich bislang um 1914 in Bad Kleinen verliert, wird eine meiner nächsten Beschäftigungen sein.

Thomas Zahn und ich haben das Lied vorgetragen, dazu wurden passende Bilder aus der Geschichte der Juden in Stavenhagen gezeigt.

 

 

Die Festredner Bürgermeister Mahnke, Ministerpräsident Sellering, Landrat Kärger und Vertreter der Partnerstädte Preetz und Silale fanden lobende Worte für die Stadt.

Trotz der ungünstigen technischen Gegebenheiten des Saales der Bundeswehrkaserne in Basepohl gelang uns doch, wie ich später gefühlte 170 Mal hörte, eine schöne Veranstaltung. Dank auch Frau Waltenburg und Frau Kustos, die u.a. durch Engagement von professioneller Tontechnik viel zum Erfolg beitrugen. (Cornelia Nenz)

 

 

 

Am 2. September hatten wir nun endlich den Tag der Geschichte.

Mit dabei waren auch die Kinder der Klasse 4 b der Reuterschule, die als 3b den kleinen Rundgang schon gemacht hatten und - das muss wahr sein - wieder einmal ihre Rollen gut geübt hatten, textsicher waren und mit ganzem Herzen Geschichte an den einzelnen Stationen lebendig machten.

Auch die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins wirkten an markanten Orten mit. 200 Leute (nicht nur aus Stavenhagen) haben sich dem Rundgang angeschlossen, na, die Sonne schien auch herrlich - wir hatten das Glück der Tüchtigen! (Bilder: Thomas Zahn)

Beginn im Schlossgarten.

 

 

Später kamen wir zum Markt,

 

 

wo uns das Ehepaar Carstens mit den Schülern der Kooperativen Gesamtschule das nach vielen Arbeitswochen fertiggestellte Modell der Westseite des Marktes vorstellten. Wir sahen nun die nach alten Ansichtskarten unter der Leitung des Architekten Carstens rekonstruierten hübschen kleinen Häuser, die in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs zerstört worden waren. An der Stelle steht jetzt der Neubaublock.

 

 

Am "Eierspeicher" erzählte Dietrich Liebezeit über den Eiskeller.

 

 

Nach dem Rundgang präsentierten wir im Museum den neuen kikut, das Doppelheft zum Stadtjubiläum, an dem Dietrich Liebezeit, Manfred Piontek, Andreas Parlow, Marion Helpap und Michael Haecker mitgewirkt hatten. Und ein Sektchen krönte das Ende einer langen Arbeitsstrecke der Arbeitsgruppe Geschichte.

 

Am 30. August 2014 konnte anlässlich des Jubiläumsjahrs von Stavenhagen im Fritz-Reuter-Literaturmuseum zum 10. Mal der 750. Besucher begrüßt werden.
 

Christel Kuschke-Berghauer überreichte das Buchgeschenk der Besucherin Henriette Reiche aus Lubmin.

 

 

 

15. August: Museumshoffete.

Die in Stavenhagen geborene Dresdenerin Helga Eckert eröffnet ihre Personalausstellung.

 

 

Zum neunten Mal konnten wir unseren 750. Besucher mit einem Stavenhagen-Buch beschenken. Auch dies ein kleiner Beitrag zum Stavenhagen-Jubiläum. Diesmal traf es Karin Ugowski, die uns den Überfall hoffentlich schon verziehen hat.

 

 

Thomas Putensen und Mitstreiter, nicht nur exzellente Musiker, sondern auch noch so was von widerstandsfähig! Vollblutmusikanten, die trotz Regens das Publikum begeistern.

 

 

Wir sehen uns bald wieder in Stavenhagen. Schon fast vereinbart.

 

 

... etwas Schutz vor dem vom Zeltdach rieselnden Nass ...

 

 

Und dann natürlich wieder die wunderbaren Mitglieder des Fördervereins mit Essen, wie es kein professionelles Catering zustande bringen könnte.

Zum Schluss kam dann doch noch etwas blauer Himmel. Ein schöner Abend wars, sagen alle.

 

 

Dankedankedanke!!!!!!!!!!!!!

 

18. Mai 2014: "Mir gefällt's!" Kunst aus Stavenhagener Wohnzimmern.

Nicht nur die Kunst, die Stavenhagener Einwohner aus ihren Wohnungen ins Museums gebracht haben - leihweise, versteht sich! - auch die Geschichten dazu sind Extraklasse. Ein Bild hat in der Nachkriegszeit den Besitzer gewechselt für 2 Pfund Butter, erzählt Herr Kunisch. Und wer erinnert sich noch an diese geschmackvollen "Rauchverzehrer", hier in Form eines Papagei. Das arme Tier. 

 

 

 

28. März 2014: Mit allen Fibern des Emfindens

Das Stavenhagen-Buch zum Jubiläum ist fertig und wird im Museum vorgestellt.

 

        

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