Fritz-Reuter-Literaturmuseum
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Wat anner Lüd äwer uns seggen

Nordkurier Mecklenburgische Schweiz, 31.3.2014

Buch-Präsentation

Liebeserklärung zum Jubiläum

Simone Pagenkopf

Sie macht der Reuterstadt ein besonderes Geschenk. Cornelia Nenz, Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums, präsentiert ihr Buch über 750 Jahre Stadtgeschichte. "Mit allen Fiebern des Empfindens" ist dabei mehr als nur ein Titel.

Ein Dankeschön und Blumen für ein besonderes Geschenk. Cornelia Nenz, Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums, präsentierte ihr Buch zur 750-Jahrfeier Stavenhagens.
 Ein Dankeschön und Blumen für ein besonderes Geschenk. Cornelia Nenz, Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums, präsentierte ihr Buch zur 750-Jahrfeier Stavenhagens.
 

"Meine Tochter hat schon gesagt: Du solltest zur Kriminalpolizei gehen." Cornelia Nenz schmunzelt. "Aber es ist ja so, wenn man einen Zipfel erwischt und zieht daran, kommt immer mehr." Sie hat an vielen Zipfeln gezogen, die Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums. Für ihr Buch "Mit allen Fibern des Empfindens - Aus der 750-jährigen Geschichte von Stavenhagen". Freitagabend hat sie es im Reuter-Museum präsentiert.

Als der Hinstorff-Verlag vor etwa zwei Jahren bei ihr anklopfte und vorschlug, ein Buch zum 750. Stadtjubiläum zu machen, rannte er bei ihr offene Türen ein. "Aus Feuer und Flamme wurden peu à peu Blut, Schweiß und Tränen", bekennt sie. Denn es begann die intensive Arbeit, Forschungsarbeit in Archiven. "Bei der Forschung kommt man immer vom Hölzchen aufs Stöckchen. Hier kann man nicht delegieren, das muss man schon allein machen."

Cornelia Nenz machte und schrieb. Mit allen Fasern des Empfindens. Wobei es immer die Menschenschicksale sind, die sie vor allem interessieren. Etwa als in der Nacht vom 1. zum 2. September 1727 ein Feuer innerhalb einer Stunde fast das ganze Städtchen in Schutt und Asche legte. Die Stavenhagener hatten alles verloren. Sie erzählt auch von Dr. Albertus Burmeister, der am 1. Juli 1922 als Bürgermeister gewählt wurde. Er stellte übrigens schon 1924 einen Antrag, seiner Stadt offiziell den Namen "Reuterstadt Stavenhagen" zu geben. Nur wurde der abgelehnt. Wegen Erkrankung wurde Burmeister 1934 als Bürgermeister abgelösts. Das allein war aber nicht der Grund, weiß Cornelia Nenz. "Er lehnte es ab, der NSDAP beizutreten. Sein Ausstieg ist ein Beispiel für bürgerliches Ehrempfinden und Geradlinigkeit." In der Reihe der Bürgermeister gab es auch eine Frau: Gertrud Kricke. Sie lenkte die Geschicke der Stadt von 1955 bis 1964. Mit dem Auszug der Stadtverwaltung aus dem Rathaus machte sie Platz für die Erweiterung und Umgestaltung des Museums.

Viel mehr gibt es es in "Mit allen Fibern des Empfindens", auf dem Weg durch 750 Jahre Stadtgeschichte. Das Buch gibt es u. a. im Reuter-Museum.

Nordkurier Mecklenburgische Schweiz, 14. 7. 2010.

Iris Diessner

Erst ist es nur leise Musik, ein Walzer, der im Vorraum des Fritz-Reuter-Literaturmuseums zu hören ist. Dann singt sie. Wer? Na, Luise Reuter. Genauer gesagt, Cornelia Nenz, die Museumsdirektorin, die für eine szenische Führung in die Gestalt der Witwe Reuters geschlüpft ist. Sie ist am Todestag ihres geliebten Mannes nach Stavenhagen gekommen, um sich das Museum anzuschauen. Das Lied, das sie gerade gesungen hat, das sei aus ihrer Verlobungszeit, erzählt sie dem Publikum. Den Walzer habe sie gern auf dem Klavier gespielt, und da habe ihr Reuter halt einen Text dazu geschrieben. "Zugegeben, eine begnadete Sängerin war ich nicht, aber ganz niedlich", kokettiert Luise ein wenig. Und so beginnt der Rundgang durch die 15 Räume. In jedem erzählt Luise etwas über das Leben ihres Mannes. Etwa über seine Schulzeit. In Stavenhagen erhielt Reuter ja zunächst Privatunterricht. "Aber was soll dabei in so einer Kleinstadt wie Stavenhagen schon herauskommen", meint sie ein wenig spöttisch. Die Reuter'sche Kreidezeichnung von Adelheid Wüsthoff, einer Jugendliebe des Dichters, betrachtet seine Witwe dann schon ein bisschen distanzierter. "Nicht, dass ich eifersüchtig wäre", beteuert sie. Na ja, sie sei auch nicht ganz ohne Bekanntschaften gewesen. Auf dem Ernestinum in Lübeck ... Die gute Luise deutet nur an, was die Frau von Welt auszeichnet. Aber sie habe ja dann Reuter geheiratet, wenn auch nach etlichen Jahren Wartezeit, die nicht einfach für sie gewesen seien. Die Nachwirkungen der Haftzeit, seine Alkohol-Exzesse, die Querelen mit der Familie Reuters - Schlange und Natterngezücht kommt ihr bei diesem Thema gar nicht damenhaft über die Zunge. "Aber ich hatte den Mut, ihn zu heiraten", sagt sie mit einigem Stolz. Und was steht heute an der Tafel der Kirche, in der sie getraut wurden. "Hier feierte Fritz Reuter 1851 seine Hochzeit." Etwa allein? Was soll's. Weiter geht es durch das Leben des Dichters. Luise erzählt aus den Tagen in Treptow an der Tollense. Wie sie sich das Geld borgten, damit die "Läuschen und Rimels" herausgegeben werden konnten. Mit dem Zuckerhammer habe sie das steife Packpapier bearbeiten müssen. "Dafür krieg' ich dann ein neues Seidenkleid, hat mir mein Fritz versprochen", sagt sie. Hat sie auch bekommen, und nicht nur eins, wie sie dazusetzt. Sie wisse schon, dass es darüber manch Gerede gab. "Aber jedes Schürzenband habe ich mir verdient", bekräftigt sie selbstbewusst. In Rage redet sich die gute Luise, wenn es um die Wertschätzung der Arbeit ihres Mannes geht. Viel zu oft würden von ihm nur die lustigen Texte wahrgenommen, dabei sei er doch ein ernsthafter Schriftsteller gewesen. Da bekommt auch das Stavenhagener Museum sein Fett ab. Sie zeigt die Exponate um das Buch "Ut de Franzosentid" . "Nur die blöde Saufgeschichte haben sie hier ausgestellt." Aber Luise beruhigt sich wieder. Die Anerkennung ihres Mannes, die dieser später fand, tut ihr gut. Als er dann dahingegangen sei, habe man schon bald Denkmäler errichtet. In Chicago sogar und in vielen anderen Orten. "Und in Berlin gibt es sogar eine Straße, die ist nach mir benannt", erzählt sie. Und verabschiedet sich mit den Worten: "Ihr Mecklenburger habt noch eine Chance, auch ich werde mal 200!"Riesen-Applaus für Cornelia Nenz. "Eine ganz tolle Idee und super gespielt", lobt ihr Kollege Dr. Reinhard Witte, der Leiter des Schliemann-Museums in Ankershagen. Er nehme dies als Anregung mit. Schliemann werde er allerdings nicht spielen. Aber wie es hier gelungen sei, Informationen derart unterhaltsam darzubringen, das finde er beeindruckend. Auch Gerlinde Schlecker und Ines Resmer von der Sparkasse Demmin-Neubrandenburg sind voll des Lobes. "So habe ich einen Museumsbesuch noch nicht erlebt", meint Ines Resmer.

 

Derweil wartet nebenan Renate Drefahl, die stellvertretende Museumsleiterin, schon auf ihren Auftritt. Sie wechselt sich mit Cornelia Nenz bei diesen Führungen ab.

 

Vielfältige Unterstützung für "Reuter 200!"

Szenische Führung am 12. Juli 2010

In einer Zwischenbilanz zum Verlauf des Projektes „Reuter200!“,  das von der Vaterstadt des niederdeutschen Dichters initiiert wurde, ziehen der Bürgermeister Stavenhagens, Bernd Mahnke, und die Direktorin des Fritz-Reuter-Literaturmuseums, Cornelia Nenz, eine positive Bilanz. „Wir haben im Reuter Jahr 2010 vier Mal mehr Besucher als in normalen Jahren“, so Cornelia Nenz. „Und es ist besonders erfreulich, dass stille, nachdenkliche Veranstaltungen sehr gut angenommen werden, so z.B. die jeweils Mittwoch 15.00 Uhr stattfindende Lesung aus Fritz Reuters ,Ut mine Stromtid´“.

Nach einer Sommerpause bis zum 18. August werden die inzwischen weit über Stavenhagen hinaus beliebten Lesungen bis zum 3. November 2010 fortgesetzt.

Bernd Mahnke nimmt die Zwischenbilanz zum Anlass, um den Bürgerinnen und Bürgern Stavenhagens für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Würdigung anlässlich des 200. Geburtstages des großen Sohnes ihrer Stadt ebenso zu danken, wie Institutionen und Firmen, ohne deren Unterstützung das Projekt „Reuter 200!“ nicht funktionieren würde.

Im Einzelnen sind das das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, die Jost-Reinhold-Stiftung, der Förderverein Reuter-Museen e.V., die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und der „Nordkurier“. Unterstützt wird das Projekt durch die Firmen der Privatwirtschaft der Region Pfanni GmbH & Co.OHG Stavenhagen, E.ON edis Vertrieb GmbH, OHG NETTO Supermarkt GmbH & Co. und Mercedes-Benz Brinkmann Bleimann GmbH.

„Auf der Grundlage dieses `Reuter-Netzwerkes` sehe ich voller Optimismus und Freude den nächsten Höhepunkten des Jubiläumsjahres entgegen“, so Bernd Mahnke.

Dazu gehört am 12. Juli 2010, dem 136. Todestag des Dichters, eine besondere Premiere im Fritz-Reuter-Literaturmuseum 11.00 und 12.00 Uhr. Zu erleben ist eine szenische Museumsführung „Da bin ich die Nächste dazu“ mit Reuters Frau Luise, die die gemeinsamen Lebensstationen und -situationen aus ihrer Sicht kommentiert. Luise wird verkörpert durch Cornelia Nenz bzw. durch Renate Drefahl.

In Kostümen, die der Reuterzeit nachempfunden sind, erwartet die Besucher eine besondere Theateraufführung, bei der sie den Darstellerinnen folgen müssen, um den Faden nicht zu verlieren. Am 11. Juli 2010 gibt es 11.00 und 12.00 Uhr, auch für die Presse, eine öffentliche Generalprobe. Die einstündige „Szenische Führung“ ist nach der Premiere für Gruppen bis zu 25 Personen über das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen buchbar (www.reuter200.de, Tel. 039954-21072).

 Kdb/ 14.07.2010

Katalog zur Franzosenzeit

Zu Dritt haben sie ihn herausgegeben, den Katalog zur ständigen Ausstellung „Franzosenzeit in Mecklenburg“, die an historischer Stätte im Schloss zu Stavenhagen, aufgebaut ist. Klaus-Dieter Hoppe, Cornelia Nenz und Detlef Weiß.
Hier spielt ja auch Reuters „Ut de Franzosentid“ mit den köstlichen Szenen, die heute noch gern vorgelesen oder gelesen werden. Die jüngste Dauerausstellung des Fritz-Reuter-Literaturmuseums Stavenhagen ist den Jahren 1806 bis 1813 gewidmet, die in Mecklenburg als „Franzosenzeit“ bekannt sind. Die Besatzung durch napoleonische Truppen und die Fremdherrschaft unter einem kaiserlichen Gouverneur hatte vielfältige Auswirkungen. Diese kamen in politischen, militärischen und ökono­mischen Bereichen ebenso zum Tragen wie im Alltag der Bevölkerung, deren Sorgen und Nöten Fritz Reuter mit sei­ner Erzählung ein literarisches Denk­mal gesetzt hat. „Der vorliegende Kata­log bildet rund 200 Exponate ab, durch welche Schauplätze, Handelnde und historische Hintergründe sowie die spätere Rückschau auf die ‚Franzosenzeit’ fassbar werden.“ So lesen wir auf dem Buchdeckel hinten.
Um es kurz zu sagen: Das Bildmaterial ist einzig und großartig. Nach dem Besuch der Ausstellung, die auch mit Ton-und Bildaufzeichnungen nach den neuesten Ausstellungskriterien erarbeitet wurde, ist man versucht, die Adjektive noch zu steigern und von hinreißend zu sprechen. Natürlich ist auch das Gewölbe des Stavenhagener Schlosses wie kein zweites geeignet, um eine solche Ausstellung auf zu nehmen.
Quasi als Vorwort finden wir die Rede abgedruckt, die der französische Verteidigungsattache in der französischen Botschaft in Deutschland, Brigadegeneral Alain Daniel, bei der Eröffnung am 25. August 2006 gehalten hat. Da ist viel von der neuen deutsch-französischen Freundschaft die Rede und dass heute alles ganz anders ist mit dem Verhältnis zu einander.
Hat er ja Recht!
Es folgen 13 Kapitel, die wie folgt gegliedert sind:
1. Das Schloss Stavenhagen, 2. Die Last des Krieges, 3. Unterm napoleonischen Adler, 4. Kein Handel mit England,
5. Aufstand gegen Napoleon, 6. Krieg und Frieden, 7. Der Sturm bricht los, 8. Geschichte und Erinnerung, 9. Theodor Körner,
10. Ut leege Tieden, 11. Was blieb..., Vom Ruhm zum Kult und
13. Uniformierung und Bewaffnung der Franzosen (Besonders für Militaria-Interessierte). Zum Schluss eine Literatur­auswahl zur Waffen- und Uniformkunde und ein Bildnachweis. Alle Bildmaterialien zu den einzelnen Abschnitten beginnen mit einer kleinen Einführung, alle Bilder sind ausführlich erläutert. Selbst wenn man nicht die Zeit hat, ausführlich in der Ausstellung zu stöbern, die häusliche Nacharbeit mit diesem Buch dürfte ein Genuss sein.Man muss dem Museum und den Verfassern des Katalogs von Herzen für diese großartige Arbeit danken!
(Dirk Römmer, Quickborn, 99. Jahrgang, Heft 1, 2009)

Und über die Ausstellung "Fritz Reuter - Leben, Werk und Wirkung":

[...] wer als Plattdeutsch-Abstinenzler bei der Lektüre [von "Ut mine Stromtid"] nicht nur die Tante pastern, sondern auch etwas verstehen will, [kann] zu der meisterlichen Hochdeutsch-Fassung von Friedrich Minssen greifen [...] "Das Leben auf dem Lande". Für lange ländliche Leseferien! Wer aber nach einer lohnenden literarischen Lustpartie lechzt, der muß Stavenhagen besuchen. Da gibt es ein Fritz-Reuter-Museum, eins der allerschönsten Literatur-Museen, die ich kenne.
(Prof. Erhard Schütz: Je nach Lichteinfall, in: Das Magazin 7/8, 2006)

Die Auswahl der im Katalog übrigens ausgezeichnet reproduzierten Bild- und Textdokumente - darunter auch bislang wenig bekannte Zeichnungen von Reuter selbst - verdeutlicht den Grundgedanken der neuen Ausstellung: Weg von der Verklärung aus der Zeit bis zur Weimarer Republik, weg von den später üblichen ideologischen Instrumentalisierungen. Wobei die neue Konzeption beispielsweise die sozialen Gegebenheiten in den beiden mecklenburgischen Ländern und dem damaligen Pommern eher noch sinnfälliger herausarbeitet.
(Ostsee-Zeitung, 11. 7. 2001)

Katalog - das klingt recht dröge, aber das neue Reuterbuch aus dem Rostocker Hinstorff Verlag ist alles andere als staubtrocken. Schön gestaltet, reich bebildert und gut geschrieben ... Alle Texte der neuen Reuterausstellung sind hier versammelt, und so kann der Museumsbesuch im Lesesessel beginnen ... Anschaulich haben die Ausstellungsmacher bekannte Stationen in Leben und Werk Fritz Reuters beschrieben...
Ein Museumskatalog kann nur so gut sein wie die Ausstellung, die er beschreibt. Und beide sind gelungen, denn sie vereinen den Blick fürs Ganze mit der Liebe zum Detail. (Norddeutscher Rundfunk, Kulturjournal, 1. 8. 2001)

Falls Sie nicht einschlafen können oder beim Fernsehen noch nicht eingeschlafen sind, könnte Ihnen Fritz Reuter gerade recht kommen. Diesmal in einem Rückblick auf sein Leben. Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen hat in diesem Jahr eine neue Dauerausstellung eröffnet und diese in einem vielgestaltig illustrierten und mit hohem Unterhaltungswert zu lesenden Begleitbuch aufbereitet...
(Thüringer Zeitung, Eisenach, 14. 8. 2001)

Ich möchte Ihnen, auch im Namen meiner Begleiterinnen und Begleiter, zum Ergebnis Ihrer Arbeit mit allem Nachdruck gratulieren! Ich wüsste derzeit kein Literaturmuseum, das so ansprechend und überzeugend - und zugleich so kundig und liebevoll - gestaltet ist wie das Ihre!
Der Rundgand ist wohlüberlegt und in seinen Stationen sehr gut proportioniert. Das Material ist ebenso vielfältig wie es gut aufbereitet ist. Sie setzen zur Präsentation moderne Mittel ein, ohne irgend in modische Eventisierung abzugleiten.
Kurz, das Museum ist ein didaktischer wie ästhetischer Genuss!
Ich kann mir denken, welche Mühen und welche Mittel zu diesem Ergebnis nötig waren - und gewiss wird es der Stadt angesichts anderer Problemfelder nicht leicht gefallen sein, hier einen Akzent zu setzen. Um so mehr möchte ich Sie zu dieser mutigen Entscheidung und ihrem wunderbaren Ergebnis beglückwünschen, wie ich Ihnen von ganzem Herzen die Besucherzahlen wünsche, die das Museum nun nicht nur Fritz Reuters willen, sondern auch um seiner selbst willen verdient!
Mit den besten Wünschen -
(Univ.Prof. Dr. Erhard Schütz; Muthesiusstraße 5, 12163 Berlin; 23. 8. 2001)

Wir haben uns mehr und mehr in die Leseproben der Biographie Fritz Reuters, der Ausschnitte aus seinen Briefen und Werken und in die begleitenden Erklärungen von Zeitzeugen vertieft. Unser Facit nach nur eineinhalb Stunden des Besuches: Wir kommen wieder!
Wir beglückwünschen Sie und damit auch die Stadt Stavenhagen zu diesem Kleinod eines Literaturmuseums in der engeren Heimat des Dichters; und das in einer Zeit, in der das Bewusstsein um die Schönheit der Dialekt-Texte und ihre Pflege wieder einen größeren Personenkreis erreicht. Sie haben damit und mit Ihrem bewundernswerten persönlichen Einsatz ein Musterbeispiel für die augenblicklich angestrebte Museumsdidaktik hergestellt! Wir wünschen Ihnen und dem Museum Erfolg und Beachtung und damit die Ihnen gebührende Anerkennung!
(Professor Dr. Gerhard Oberbeck, Dr. Urselmarie Oberbeck-Jakobs, Ginsterweg 4, 25474 Ellerbek, 8. 9. 2001)

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